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Andreas Buchele

„Unser Handwerk zeichnet sich dadurch aus, dass wir jedes Element vom einzelnen Faden bis zum fertigen Produkt selbst herstellen und dadurch sowohl flexibel in der Gestaltung der Posamenten sind als auch absolut exakt in den Rekonstruktionen.“

Der heutige Geschäftsführer des Unternehmens übernahm die Manufaktur 1994 von seinem Vater Anton Buchele. Seit 1980 befindet sich Posamenten-Müller im Besitz der Familie. Andreas Buchele führt das traditionelle Handwerk fort und legt auch im 21. Jahrhundert größten Wert auf den hohen Qualitätsstandard der Produkte seiner Manufaktur. Manche Kunden lässt die aufwendige Handarbeit, etwa von Hand gedrehte Kordeln und Seile oder gewobene Borten, aus dem faszinierten Staunen kaum herauskommen – der gelernte Raumausstatter ist sich bewusst, eines der letzten Geschäfte seiner Art zu leiten, und ist mehr als stolz darauf.

Andreas.Buchele@posamenten-mueller.de

Simone Howe

„Posamenten sind meine Leidenschaft. Ich liebe es, für spezielle Anfertigungen alte Herstellungstechniken wieder aufleben zu lassen.“
Die gelernte Weberin ist seit 1996 bei Posamenten-Müller tätig. Hier hat Simone Howe auch mit der eigentlichen Handarbeit begonnen. Heute kommen ihr Können und ihre Erfahrung in allen Bereichen der Manufaktur zum Einsatz: In der Seilerei, in der Hand- und Maschinenweberei sowie in der reinen Handarbeit ist Simone Howe routinierter Profi. Doch auch Farbgestaltung, Entwürfe und die Entwicklung von Webkarten für die Jacquard-Webmaschine gehören zu ihren Stärken. Da sie sich in allen Bereichen des Posamentier-Handwerks heimisch fühlt und stets genau abschätzen kann, ob und wie spezielle Wünsche am besten umgesetzt werden können, kümmert sie sich gerne persönlich um die Kunden und führt auch interessierte Gruppen durch die Werkstatt.

Simone.Howe@posamenten-mueller.de

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Tuku Salh

„Mich fasziniert, wie anspruchsvoll die Herstellung der Posamenten ist. Vom ersten Tag bis heute genieße ich meine Tätigkeit, der meine ganze Leidenschaft gehört.“
Tuku Salh kam als Quereinsteiger ins Posamentier-Handwerk; eigentlich wollte er Orthopädiemechaniker werden. Seit 1996 ist er im Team des Münchner Traditionsunternehmens und heute bei Posamenten-Müller hauptsächlich für die Handarbeit zuständig. In geübten, sorgfältigen Handgriffen erschafft er Quasten und Quastenfransen, stellt Knöpfe und Verschlüsse her oder fertigt technische Posamenten an, die z. B. in der Automobilindustrie zum Einsatz kommen.

Pham Tuan Long

„Das Aufspannen der Fäden, Drehen und Spinnen erinnert mich an Spiele aus meiner Kindheit wie Seilspringen. Und beim Aufwickeln der Fäden mit den alten Werkzeugen denke ich oft ans Angeln. Die Bewegung ist, als ob man die Angel wieder einholt.““

Seit über 20 Jahre arbeitet Pham Tuan Long für Posamenten-Müller: Zu seinem Spezialgebiet gehört vor allem die Seilerei, in der Handläufe, Seile, Kordeln und Schnüre gedreht und gesponnen werden. Außerdem dient seine Arbeit der Vorbereitung für die Weberei und Handarbeitsabteilung. Auch Pham Tuan Long ist ein Quereinsteiger. Er hatte allerdings schon im Bereich Herrenoberbekleidung mit Textilien zu tun, bevor er zu Posamenten-Müller kam. In der Manufaktur kann er seine Fantasie und Kreativität hervorragend mit seinem handwerklichen Geschick und der Liebe zu Textilien kombinieren.

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Doris Roth

„Diesen Beruf zu erlernen, war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Ich würde es jederzeit wieder tun. Ich kann mir nicht vorstellen, etwas anderes zu machen.“
Doris Roth hat von 1981 bis 1984 ihre Ausbildung bei Posamenten-Müller gemacht. Seitdem ist sie in der Manufaktur tätig. Neben dem Verkauf und der Beratung widmet Doris Roth sich mit viel Fantasie und Herzblut der Handarbeit. Ob Rekonstruktionen von historischen Knöpfen, Zierblüten oder anderen Elementen: Dank ihrer Erfahrung gelingt Doris Roth selbst die filigranste Arbeit exakt und fadengenau dem Original entsprechend. Außerdem gehören Quasten und Fransen zu ihren Spezialgebieten, genauso wie das Anfertigen von Schmuck und das Einarbeiten von externen Elementen wie z. B. Swarovski-Kristallen in bestimmten Posamenten.

Svetlana Erceg

„Die Menschen, der Umgang mit verschiedenen Garnen und Geweben und der einzigartige Arbeitsrhythmus machen die Manufaktur zu einem ganz besonderen Ort für mich. Wenn ich hier hereinkomme, steht der Rest der Welt still.“
Auf der Drehbahn fing sie an, ihre Arbeit bei Posamenten-Müller. Schon 1988 kam Svetlana Erceg in den Traditionsbetrieb und war seitdem hauptsächlich in der Seilerei tätig. Mittlerweile hat sie sich zu einer wahren Spezialistin auf diesem Gebiet entwickelt. Außerdem ist die erfahrene Mitarbeiterin neben der Seilerei, wo sie vom Handlauf bis zum Speisekartenschnürchen nahezu alle Kundenwünsche umsetzen kann, auch in der Handarbeit tätig. Hier gehören die Vorbereitungen für die Quastenherstellung zu ihren Aufgaben oder sie fertigt technische Posamenten an.

 

Paula Huber

Seit 1981 ist Paula Huber Mitarbeiterin der Manufaktur im Herzen Münchens. Neben der Seilerei gehört vor allem die Maschinenweberei zu ihren Fachgebieten. Hier behält sie stets den Überblick, wenn auf den großen Maschinen im hinteren Raum der Werkstatt jeweils mehrere kleine Schiffchen blitzschnell hin- und herflitzen und so bis zu vier Borten gleichzeitig weben. Paula Huber beherrscht außerdem das Kartenschlagen für die Jacquard-Webstühle sowie das Klöppeln, das bei Posamenten-Müller vor allem bei Ampelseilen zum Einsatz kommt.